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Losung Sonntag, 31. Mai 2020

Wehe denen, die ein Haus zum andern bringen und einen Acker an den andern rücken, bis kein Raum mehr da ist und ihr allein das Land besitzt!

Jesaja 5,8

Freitagsbrief

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Wilko Burgwal 

Pfingsten in Soltau

Pfingsten in Soltau

Zum kommenden Pfingstfest feiern die Kirchengemeinden in Soltau – mit Einhaltung der entsprechenden Auflagen-  wieder Gottesdienste.

Am Sonntag beginnen  um 10.00 Uhr Pfingstgottesdienste  in St.Johannis (P. Mork), Luther (P. Eisbein), in St. Marien vor der Kirche  (Pf. Busche) und in Zion neben der Kirche (P. Rehr). In Hl.Geist Wolterdingen findet um 14 Uhr ein Open-Air-Gottesdienst auf der Streuobstwiese statt (P. Schoppe). Der Wolterdinger Posaunenchor wird den Gottesdienst musikalisch gestalten. Auch in Soltau spielen Bläserinnen und Bläser:  der Posaunenchor Soltau mit einigen Bläsern vor den beiden Kirchen St.Johannis und Luther und der Posaunenchor Zion ebenfalls vor der Kirche.   

Am Pfingstmontag wird es coronabedingt keinen Open-Air-Gottesdienst im Böhmepark geben können. Um aber dennoch ökumenisch vereint den Tag zu begehen und zu feiern, haben sich die Stadtgemeinden im ACK überlegt, mit einem gemeinsam entstandenen und somit identischen Ablauf -wie z.B. in den Gebeten und Lesungen- die Gottesdienste um 10.00 Uhr in den o.g. beteiligten Kirchen  zu feiern. Die Predigt wird dazu von dem Hildesheimer Generalvikariatsrat Dr. Christian Hennecke per Video-Einspielung gehalten. Die Gottesdienste werden gehalten in:  St.Johannis  mit Pastorin Elke Conrad, in Luther mit Pastor Wilko Burgwal, in Wolterdingen mit Pastor Torsten Schoppe, in Zion mit Pastor Marc Struckmann sowie in  St. Marien mit Pfarrer Guido Busche.

Gedanken zum Pfingstfest

Pfingsten: Gottes Gegenwart in unserer Welt, auch für mich selbst

  • Pfingsten ist griechisch: pentekoste und heißt 50 Tage nach Ostern
  • Für etwas Feuer und Flamme seinsich für etwas begeistern
  • Geburtstag der Kirche
  • Beginn der weltweiten Mission

Am jüdischen Wochenenfest Schawout treffen sich die Jünger Jesu in Jerusalem. Nach dem Tod Jesu sind die Jünger wie gelähmt. Wie sollte es weiter gehen. Alle Kraft schien verflogen.War all ihr Engagement, ihr Glaube, ihr Vertrauen, ihre Hoffnung umsonst gewesen?

Plötzlich hörten sie ein Brausen. Ein gewaltiger Wind, der das Haus erfüllt. Feuerflamme waren zu sehen.

In diesem Moment verstehen die Jünger, was das Leben, was der Tod und was die Auferstehung für ihr Leben bedeutet.  Sie erkennen Gottes Gegenwart in ihrem Leben. Gottes Kraft ist nicht verschwunden durch Jesu Tod. Ihr Glaube, ihr Vertrauen, ihre Hoffnung, ihr Engagement hat einen Sinn.

Und so predigen sie über all ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit Jesus und was all das für sie bedeutet. Sie sprechen, so die Geschichte in Apostelgeschichte 2, in vielen verschiedenen Sprachen.  Alle Menschen, die es hören wollen, können die Geschichten über Jesus und was das für ihr Leben bedeutetin ihrer eigenen Sprache hören können. 

Versöhnung, Frieden, Liebe: diese Themen betreffen alle Menschen egal in welchem Land sie leben, egal welche Sprache sie sprechen.

Denn: Gottes Gegenwart ist nicht begrenzt auf eine Region, nicht gebunden an eine Sprache.

Gottes Gegenwart, die Botschaft der Liebe und Vergebung ist für alle.

So wurde Pfingsten zum Fest der Kirche, zum Beginn der Mission.

Doch: Warum die Taube? Und warum Tauferinnerung?

Als Symbol für den Heiligen Geist wurde die Taube als der Evangelist Matthäus die Geschichte überlieferten, dass sich bei Jesu Taufe im Jordan der Himmel öffnete und der Geist Gottes wie eine Taube herabflog und eine Stimme zu hören war: dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.Matthäus 3, 13-17

Taube, Taufe, Heiliger Geist und die Pfingstgeschichte: sie alle sprechen von Gottes Gegenwart in unserer Welt.