Herzlich willkommen!

Losung Dienstag, 20. Oktober 2020

Freu dich, wenn du einen Glückstag hast. Und wenn du einen Unglückstag hast, dann denke daran: Gott schickt dir beide, und du weißt nicht, was als Nächstes kommt.

Prediger 7,14

Freitagsbrief

Seit dem 27. März erscheint wöchentlich unser Freitagsbrief per E-Mail mit Informationen aus unserer Gemeinde und weiteren wichtigen Themen aus dem Kirchenkreis und der Landeskirche. Hier können Sie sich dazu anmelden:

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Altkleidersammlung für Bethel

Wie in jedem Jahr führt die Lutherkirchengemeinde auch 2020 wieder ihre Altkleidersammlung durch. Sie soll vom 12.-14. Oktober stattfinden.
Diese Altkleiderspende ist für die „von Bodelschwingsche Stiftungen“ in Bethel bestimmt. Der Kirchengemeinde möchte mit der Altkleidersammlung die von Bodelschwingsche Stiftungen unterstützen, bei denen viele leistungsgeminderte Personen Beschäftigung finden. Unsere Kirchengemeinde profitiert nicht direkt von dieser Altkleidersammlung, sondern gibt ihre Spende nur weiter.

Kleiderspenden für Bethel werden sortiert und verkauft – teilweise in Bethel selbst, zu einem größeren Teil aber auch außerhalb Bethels. Der Erlös wird für die vielfältigen diakonischen Aufgaben Bethels verwendet. In den letzten Jahren hat auf dem so genannten Altkleidermarkt eine Verschlechterung der Qualität stattgefunden, was dazu führt, dass erhebliche Kosten für die Entsorgung von Lumpen entstehen. Das aber verfehlt das Ziel Bethel zu unterstützen. Bitte bedenken Sie bei ihrer Kleiderspende, daß nur das noch tragbare Kleidungsstück hilft. Ein wichtiges Merkmal wäre: Würde ich das Kleidungsstück tragen, wenn ich es bekäme?

Die gefüllten und gut verschlossenen Altkleidersäcke können in die Garage beim Pfarrhaus (Birkenstraße 3) gelegt werden. 

Wilko Burgwal 

Konfirmation 2020

Die Konfirmationen sollten ein besonderes Fest werden- anders als sonst, denn es gab jede Menge Vorgaben, aber dennoch schön und persönlich.
Pastorin Kathrin Burgwal und die 15 Teamer überlegten sich eine Aktion:  Die Teamer schliffen bei bestem Sonnenschein auf dem Kirchplatz vier Monate lang 34 alte Stühle ab, besprühten sie mit Kreidefarbe, schrieben auf die Stuhllehnen den Konfirmationsspruch und den Namen. Denn jeder Konfirmand, jede Konfirmandin sollte bei der Konfirmation auf seinen, ihren eigenen Stuhl sitzen und ihn auch mit nach Hause nehmen.  
Vor den Sommerferien plante Burgwal mit Eltern und Konfirmandinnen und Konfirmanden in 10 Einzeltreffen jede Konfirmation. Aufgrund der Abstandsregeln wurde in diesem Jahr an zwei Wochenenden in 2-4er Gruppen konfirmiert. So konnten jeder bis zu 20 Gästen mitbringen. Bei den meisten Konfirmandinnen und Konfirmanden konnten so alle Gäste teilnehmen, die teilnehmen wollten. Von den 10 Konfirmationen wurden 7 in der Lutherkirche, 3  bei schönstem Sonnenschein auf dem Kirchplatz gefeiert. Bei der Vorbereitung suchten sich die Konfirmanden / Konfirmandinnen ein Lied und ein Segenslied aus, bestimmten den Kollektenzweck und notierten auf einem Arbeitsblatt mit einem Stuhl, welche vier Säulen es in ihrem Leben gibt und was sie trägt, woran sie sich anlehnen und wofür sie sich einsetzen möchten. Unter dem Punkt: Vier Säulen in deinem Leben nannten alle Familie und Freunde. Außerdem schrieben sie auf:  Tiere, Gesundheit, Frieden, Hobbies, Musik, Tennis, die Feuerwehr, Vertrauen und vieles mehr. Die Teamer notierten oder malten die vier Säulen auf jedes Stuhlbein. Dann wurden die Stühle verziert.  Von Juni bis September Monate dauerte die Aktion. Pünktlich zur ersten Konfirmation waren alle Stühle fertig.
Die Liedwünsche der Konfirmanden und Konfirmandinnen setzen die Kirchenmusiker des Stadtkantorats Soltau Mathias Hartmann und Bettina Hevendehl um. Sie organisierten für jede Konfirmation Bläser oder Solisten. Meist gewünscht war das Lied "Wo ein Mensch Vertrauen gibt", das die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus ihrer Konfirmandenfreizeit in Ratzeburg kannten.  In der Predigt nahm Kathrin Burgwal die Gedanken der Konfirmandinnen und Konfirmanden auf: Wer sie trage, was die Säulen ihres Lebens sei, an wen sie sich anlehnten und wofür sie sich einsetzen wollten. Viele wollen sich in ihrem Leben gegen Rassismus einsetzen, für Gleichberechtigung, Tierwohl und soziale Gerechtigkeit, aber auch dafür, dass alle Menschen glücklich werden. Eltern und Teamer gestalteten die Lesung und die Fürbitte. Es gab Grußworte vom Kirchenvorstand und von dem Teamern der ev. Jugend Soltau.

Ein herzlicher Dank von Pastorin Kathrin Burgwal geht an die ehrenamtlichen Küster und Küsterinnen, die Bläser und Gesangssolisten des Stadtkantorats unter Leistung von Bettina Hevendehl und Mathias Hartmann, allen Teamern für ihr Mitgestalten und Mitwirken vor und während der Konfirmationen und dem Kirchenvorstand. Nur mit ihrer Mitarbeit waren die Konfirmationen  in diesem Jahr so individuell möglich.

Kontakte September bis November 2020

Das "Corona-Läuten" endet

In der Zeit des Lockdowns von März bis Mai, als die Kirchen schließen mussten und keine Gottesdienste stattfinden durften, beschlossen die Kirchenvorstände der St. Johanniskirchengemeinde und der Lutherkirchengemeinde sich an dem 21 Uhr Läuten der evangelischen und der katholischen Kirchen zu beteiligen. 
Die Kirchengemeinden suchten und fanden neue Wege, um mit alternativen Angeboten die Menschen gerade in diesen herausfordernden Wochen zu begleiten: Es gab  Video-Gottesdienste auf der Homepage der Gemeinden. Seelsorge fand am Telefon oder auf Spaziergängen statt. Die Tafel  Soltau versorgte Menschen, die Anspruch auf Unterstützung haben, mit gepackten Lebensmitteltüten.  Sitzungen und auch einige Gruppen fanden als Online-Konferenzen statt.
Seit Juni dürfen wieder Gottesdienste stattfinden.  Seit dem Sommer findet auch wieder  Konfirmandenunterricht statt. Gruppen und Chöre treffen sind wieder, natürlich unter den notwendigen Hygieneauflagen und mit dem vorgeschriebenen Abstand. Die Konfirmationen wurden im September gefeiert. Mit ausgefeilten Hygienekonzepten hat sich so eine neue Normalität im kirchlichen Leben eingestellt.
Im Oktober beschlossen die Kirchenvorstände zum Wechsel von der Sommer- zur Winterzeit das Läuten um 21 Uhr einzustellen. Die Coronapandemie ist weiterhin aktuell. Doch die Gottesdienste an den Sonntagen um 10 Uhr in der St. Johanniskirche und der Lutherkirche, die Vesper am Mittwoch um 19.30 Uhr in St. Johannis  und das Friedensgebet am Freitag um 19 Uhr an der Lutherkirche sind wichtige Orte, an denen  gemeinsam gebetet wird für alle, die unter den Folgen der Pandemie leiden.